Nach den Standorten Saarbrücken und Trnava (Slowakei) hat sich ZF auch an den Standorten Passau, Schweinfurt, Steyr (Österreich), Gotha und Thyrnau für EdgeCAM und den Partner Wecomp entschieden.
Vorausgegangen war ein mehrjähriges Projekt des EdgeCAM Händlers Wecomp, bei dem zusammen mit Herrn Max Weishäupl, dem technischen Repräsentanten der Firma ZF, die technischen Spezifikationen für ein 3D CAM System erarbeitet wurden. Die Frage, ob EdgeCAM ZFs technischen Anforderungen an ein 3D CAM-System erfüllt, konnte sehr schnell positiv beantwortet werden. Die Anforderung, das neue System in die vorhandenene Prozesskette zu integrieren, war jedoch eine deutlich größere Herausforderung. Letztendlich wurden alle notwendigen und möglichen Schnittstellenparameter, die für eine Integration von EdgeCAM in die bestehenden Prozesskette erforderlich waren, gelöst.
Dies beinhaltete unter anderem ein gemeinschaftlich entwickeltes Tool, welches Bemassungen und Toleranzen der Pro/ENGINEER Modelle an EdgeCAM zur Bearbeitung übergibt und einen sehr hohen Grad von Automatisierung bei der Programmerstellung ermöglicht.
„Der Abschluß eines Rahmenvertrages mit der ZF über einen Zeitraum von drei Jahren, bedeutet auch für uns einen weiteren Meilenstein auf unserem Weg zum führenden Systemhaus in der CAD/CAM Branche für die Automobilindustrie“, so Manfred Kukla aus der Geschäftsführung von Wecomp. „Dieser Vertrag über die Abnahme von 50 EdgeCAM Sitzen und einem Wert von knapp 800.000 € ist gleichzeitig auch einer der größten Accounts in unserer 16-jährigen Geschichte.“
Peter Robl, Team Manager Produktion Services kommentierte die Einführung von EdgeCAM wie folgt: “EdgeCAM ist das einzige von zehn getesteten Systemen, welches unsere Anforderungen an eine Prozessautomatisierung erfüllt. Der hohe Grad der Integration zwischen EdgeCAM und unserer firmenweiten CAD Lösung Pro/ENGINEER macht es möglich, Designkomponenten automatisch zu bearbeiten und zu optimieren. Die EdgeCAM Implementierung startet am Standort Passau, wo 600 CNC Maschinen im Einsatz sind. Ein weiterer Pluspunkt für EdgeCAM war die nahtlose Koppelung mit der Betriebs- und Werkzeugzeugverwaltung aus dem Hause FASys, die bereits erfolgreich im Einsatz ist.“
"Neben dem grossen Erfolg für das EdgeCAM Verkaufsteam in Deutschland bin ich vor allem begeistert von den Produktivitätsgewinnen, die bei ZF im Verlauf der Machbarkeitsstudie erzielt wurden", ergänzt Nick Spurrett, EdgeCAM Verkaufsleiter für Deutschland. "Es zeigte sich, dass die firmenweite Produktionsphilosophie bei ZF, Investition in Automation, im Einklang mit der Entwicklungsphilosophie bei EdgeCAM steht. Mit Produktionsgesellschaften in Ländern mit sowohl hohen als auch niedrigen Lohnkosten war es für ZF notwendig, eine geeignete CAM-Lösung für den zukünftigen Einsatz über die gesamte Bandbreite des Unternehmens zu finden. Für globale Unternehmen wie ZF ist das Streben nach niedrigen Lohnkosten allein nicht ausreichend. Lohnkosten sind lediglich ein Element in einer komplexen Gleichung, welche die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit definiert."
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